Wald - Lehrpfad

in Wellheim / Aicha im Naturpark Altmühltal



Lebensraum Waldrand

Der Wald versucht mit seinem Waldrand, verlorengegangenes Gebiet zurück zu erobern. Mit Büschen und Sträuchern (z. B. Schlehe, Hartriegel) besiedelt er aufgegebenes Ackerland. Im Schutz dieser Hecke wachsen dann die ersten Bäume wie Feldahorn und Kirsche auf. Dieser Waldmantel ist ein äußerst wertvoller Lebensraum für zahlreiche Vögel, Kleinsäuger und Insekten. Er schützt auch den angrenzenden Wald vor austrocknenden Winden, zu starker Besonnung und lässt Stürme "aufgleiten", bevor sie auf den Wald aufprallen und Bäume entwurzeln können. Darüber hinaus ist er zu jeder Jahreszeit eine optische Bereicherung des Landschaftsbildes.


Der Waldrand bietet:

  1. sonnige Plätze für Reptilien (z. B. Zauneidechse)
  2. Sitzplätze für Lauerjäger (z. B. Raubwürger)
  3. Dickicht für Fallensteller (z. B. Kreuzspinne)
  4. Nistplätze für Bodenbrüter (z. B. Rebhuhn)
  5. Deckung für Niederwild (z. B. Hase)
  6. Nistplätze für Buschbrüter (z. B. (Dorngrasmücke)
  7. schattige Verstecke für Amphibien (z. B. Erdkröte)
  8. Kinderstuben für Kleinsäuger (z. B. Igel)
  9. Schlafplätze für Tagaktive (z. B. Fasan)
  10. Nistplätze für Baumbrüter (z. B. Ringeltaube)
  11. Winterquartiere für Bilche (z. B. Haselmaus)
  12. Lebensraum für Ameisen
  13. Baumhöhlen für Höhlenbrüter (z. B. Star)
  14. Schlafplätze für Nachtaktive (z. B. Waldohreule)
  15. Äsung für Niederwild (z. B. Reh)
    Wandern am Waldrand in Aicha im Urdonautal

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Zuletzt aktualisiert am 20.11.2011 von Bernhard Steibl