Wald - Lehrpfad

in Wellheim / Aicha im Naturpark Altmühltal



Monokultur

Pilze in der Monokultur am Waldlehrpfad in Wellheim im Urdonautal Zur besseren Bewirtschaftung wurde die Fichte lang Zeit in Monokultur angepflanzt. Die zwar unter dem wirtschaftlichen Blickpunkt scheinbar sinnvolle Maßnahme ist ökologisch, aber äußerst bedenklich. Denn wie alle Monokulturen sind auch Fichtenforste wenig stabil. Sie zeigen eine erhöhte Anfälligkeit bei Sturm, wie unter anderem die verheerenden Windwurfschäden des Frühjahrs 1990 beweisen. Die große Lichtung wurde ebenfalls durch den Windwurf im Jahre 1990 geschaffen.


Durch das fehlende ökologische Gleichgewicht kann es außerdem zu einer Massenvermehrung von "Schadinsekten" kommen.


Im Gegensatz hierzu sind naturnahe Wälder deutlich unempfindlicher gegen derartige Umwelteinflüsse, und Schäden halten sich in der Regel in Grenzen.


Bedingt durch den Mangel an Sonnenlicht und die oberflächliche Bodenversauerung sind Nadelwald-Monokulturen arm an Bodenvegetation. Hier können meist nur Moose, Flechten und Pilze gedeihen. Von den höheren Pflanzen finden wir Sauerklee, der mit wenig Licht auskommt.



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Zuletzt aktualisiert am 20.11.2011 von Bernhard Steibl