| Zwölf - Apostel - Felsen bei Solnhofen im Naturpark Altmühltal |
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Die Zwölf-Apostel-Felsen Gegen Ende der Tertiärzeit wurden die Juragesteine der Frankenalb tektonisch gehoben. Als Folge davon schnitten sich die Flüsse tiefer in den Untergrund ein und es entwickelte sich langsam das heutige Landschaftsbild. Die massigen, harten Riffbereiche setzten der Verwitterung großen Widerstand entgegen und sind heute an den Talhängen zu markanten Felstürmen herauspräpariert. Gebankte Kalke dagegen werden an den Talhängen stärker erodiert und weisen in der Regel weichere Formen auf. Die Zwölf-Apostel-Felsen sind ein besonderes endruckvolles Beispiel für Felsfreistellungen im Altmühltal. Dort durchschneidet das Tal einen ehemaligen Riffgürtel. Bei den heute isoliert stehenden Felstürmen handelt es sich ursprünglich aber nicht um getrennte Einzelriffe, sondern um einen zusammenhängenden, weitgespannten und flachwelligen Riffhügel, der sich im damaligen Meer etwa 20 m über den Kalkschlamm am Meeresboden erhob. Die einzelnen Felsentürme der Zwölf-Apostel-Felsen entstanden erst im Quartär, als sich das Tal eintiefte und der ehemals zusammenhängende Riffkomplex entlang senkrechter Klüfte, an denen die Verwitterung besonders gut angreifen konnte, in Einzelfelsen zerlegt wurde. |
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