Winter-Linde (Tilia cordata)
in Riedenburg im Naturpark Altmühltal


In Mitteleuropa bildet die Winter-Linde meist keine Reinbestände, sondern ist vom Tiefland bis in die Gebirgsstufe meist Begleitart von Laubmischwäldern. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Pyrenäen bis zum Ural. Die meist langschäftigen Stämme liefern ein wertvolles Nutzholz. Linden können bis 1.000 Jahre alt werden und bilden als Dorf- oder Gedenkbäume oft imposante Gestalten.

Größe:bis 30 m
Krone:hoch, mit kräftigen, schräg nach oben strebenden Ästen
Rinde:grauschwarz, längsgefurcht mit langen, schmalen Leisten
Blätter:wechselständig, 3-9 cm lang, herzförmig, fein gesägt, unterseits mit bräunlichen Achselbärten
Blüten:gelblich, duftend, zu 4-10 in Rispen
Früchte:nußgroß, dünnwandig, kugelig, 5-7 mm. Flugorgan reicht nicht bis zum Grund der Fruchtstandachse
 
 
    Winterlinde im Naturschuzgebiet bei Riedenburg im Altmühltal
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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl