In Pfalzpaint wird wieder die Flußseite gewechselt. Der Radwanderweg zieht nun unterhalb der Gungoldinger Wacholderheide entlang. Das 70 ha große Naturschutzgebiet ist die wohl schönste Wacholderheide im Naturpark Altmühltal. Die Gungoldinger Wacholderheide entstand im Mittelalter durch Rodung des Waldes und Viehbeweidung. Es versteht sich von selbst, daß man die Pflanzen- und Tierwelt des Naturschutzgebiets nicht stört.
Auf den Spuren der Römer werden die Gäste auch im nahen Markt Kipfenberg geführt. Ein von König Maximiliann II. Gesetzter Gedenkstein erinnert daran, daß der Limes dieses Gebiet durchquert. Ebenfalls durch einen Gedenkstein ist bei Kipfenberg der geographische Mittelpunkt Bayerns markiert. Der staatlich anerkannte Erholungsort wird von einer mächtigen Burganlage überragt. Die mittelalterliche Marktbefestigung mit Mauern und Graben aus dem 14. Jahrhundert schloß sich beiderseits der Burg an. Nur wenige Reste sind davon erhalten. Burg und Markt, deren Anfänge im Dunkeln liegen, wurden 1301 von Konrad Kropf an das Hochstift Eichstätt verkauft. Nach der Säkularisation ging die Burg in Privatbesitz über und verfiel; zwischen 1914 und 1925 wurde sie geschickt als mittelalterliche Anlage restauriert. Berühmt sind die "Fasennickl", die in Rautengewändern und Holzmasken mit Peitschen den Winter austreiben.| Streckenlänge: ca. 43 km Fahrtdauer: 4 bis 5 Std Höhenunterschiede: unbedeutend |
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