Hecht (Esox lucius)
in der Donau zwischen Kelheim und Weltenburg im Naturpark Altmühltal
Langgestreckter Körper mit langer, entenschnabelähnlicher, stark bezahnter Schnauze. Die Rückenflosse sitzt weit hinten. Färbung nach Alter und Gewässer variabel: Rücken grünlichbraun, Seiten heller und dunklen Querbinden, Bauch gelblich.
Fließende und stehende Gewässer.
Standfisch der Uferzone. Ernährt sich von Fischen, auch von kleineren Artgenossen, Ratten, Mäusen, Jungvögeln, Fröschen, Wirbellosen. Wird zuweilen in Karpfenteichen als "Polizeifisch" eingesetzt, um die "wertlosen" Weißfische zu vertilgen und in schmackhaftes Hechtfleisch zu "verwandeln".
Laicht an Pflanzen des Uferbewuchses; die Eier haften an Blättern, Stengeln und Wurzelwerk der Wasserpflanzen. Brutdauer 10-30 Tage. Geschlechtsreife beim Männchen ab Ende des 2., Weibchen ab Ende des 3.-4. Lebensjahres.
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Zuletzt aktualisiert am 28.09.2011 von Bernhard Steibl