Waldkauz (Strix aluco)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Ein Schwarm warnender Kleinvögel verrät nicht seiten den an seinem Tagesschlafplatz ruhenden Waldkauz. Man erkennt ihn an seinem rundlichen Kopf ohne Federohren. Aufrichtbare Federohren hat dagegen die Waldohreule (Asio otus), die mit 35-37 cm etwas kleiner ist als der Waldkauz und wie dieser Wälder und Parkanlagen bewohnt. Auffällig sind ihre orangegelben Augen. Bei Gefahr drücken sich beide Arten an den Baumstamm und "verschwinden" hinter ihrem tarnenden Gefieder. Die Federohren der Waldohreule verstärken das abschreckende "Katzengesicht". Der Waldkauz nistet in Baumhöhlen, aber auch in Taubenschlägen am Waldrand und in Türmen. Waldohreulen brüten auf alten Krähennestern. Sie ernähren sich vornehmlich von Kleinnagern, der Waldkauz auch von Kleinvögeln.

Steckbrief:
  • 37-40 cm
  • dunkle Augen, Gefieder rotbraun
  • rundlicher Kopf ohne Federohren
  • Balzruf tiefes "hu-hu-hu-hu"; sonst scharfes "kju-wick"
    Waldkauz im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl