Turmfalke (Falco tinnunculus)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Der bekannteste und auffälligste Falke Europas, Asiens und weiter Teile Afrikas ist der Turmfalke. Man sieht ihn oft im Ansitz auf Pfosten, Masten oder Bäumen oder im Rüttelflug in der Luft "stehen", bevor er blitzschnell auf Beute am Boden hinabschießt und zustößt.
Die Flügel legt der Turmfalke im Stoßflug an. Beim Rütteln wird der Schwanz weit gefächert. Dann ist gut zu erkennen, ob es sich um ein erwachsenes Männchen oder um ein Weibchen handelt: Männchen haben einen grauen Schwanz mit breiter, schwarzer Endbinde. Beim Weibchen dagegen ist der Schwanz rötlich braun wie das übrige Gefieder und gebändert. Die wichtigste Beute sind Mäuse, Sperlinge und in manchen Gebiet große Insekten. Spitz zulaufende Flügel unterscheiden die Falken von Bussarden oder Habichten.
Das Weibchen ist etwas größer als das Männchen. Während es brütet, sorgt das Männchen für Nahrung. Es übergibt die Beute nahe dem Nistplatz, meist sogar in der Luft. Turmfalkenbestände schwanken, oft in Abhängigkeit vom Vorkommen der Feldmäuse. Gibt es viele Feldmäuse, überleben mehr Junge als bei Nahrungsknappheit.

Steckbrief:
  • 33-38 cm
  • Männchen: Kopf und Schwanz
  • grau, schwarze Schwanzendbinde
  • Mantel rötlich, schwarz gefleckt
  • Weibchen: braun mit schwärzlicher Bänderung und Streifung
  • hohes "kli, kli, kli"
    Turmfalke im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl