Stockente (Anas platyrhynchos)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Diese Entenart ist auf der nördlichen Erdhalbkugel am weitesten verbreitet und zahlenmäßig am stärksten vertreten. Viele Stockenten leben zahm oder halbzahm in Städten.
Die Stockente ist die Stammform aller Hausentenrassen. Eine Ausnahme bildet nur die Türkenente, die von der südamerikanischen Moschusente (Cairina moschata) abstammt. Bei den Parkstockenten treten häufig Bastarde mit wild lebenden Stockenten und Zuchtformen auf.
Die Männchen der Wildform sind gut an ihrem Prachtkleid zu erkennen: grün schillernder Kopf, gelber Schnabel braune Brust und Erpellocke auf de Schwanzansatz. Wie die Weibchen vieler anderer Entenarten schützen sich auch die der Stockenten durch eine Tarnfarbe Sie tragen einen charakteristischen dunklen Fleck auf dem Oberschnabel. Die Jungen sind Nestflüchter und suchen sich ihre Nahrung von Anfang an selbst. Nach dem Brüten sammeln sich die Männchen, später auch die Weibchen an besonderen Mauserplätzen um dort das Gefieder zu wechseln. Da sie dabei auch ihre Flugfedern abwerfen, können sie etwa drei Wochen lang nicht fliegen. Die Erpel sehen in dieser Zeit den Weibchen ähnlich.

Steckbrief:
  • 51-62 cm
  • Männchen: grün schillernder Kopf mahagonibraune Brust, Schnabel, leicht grünlich gelb
  • Weibchen: braun gefleckt, Schnabel orangefarben mit braunem Sattel
  • nasales "quack"; Erpel: "räb, räb"
    Stockente im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl