Ringelgans (Branta bernica)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Ringelgänse halten fast immer in Scharen zusammen. Sie ernähren sich an unseren Küsten von Seegräsern und Grünalgen. Wie bei anderen Gänsen auch bleiben sie Familiengruppen lange, oft den Winter über zusammen. Die Jungvögel haben helle Schwungfedersäume, auch fehlt ihnen der weiße, halbmondförmige Halsfleck der erwachsenen Vögel. In Westeuropa treten als Wintergäste zwei unterschiedliche Ringelgansformen auf. Es handelt sich dabei um die dunkelbäuchige Branta bernica bernicla aus Sibirien und die hellbäuchige Branta bernica hrota aus Grönland und Spitzbergen. Die dunkelbäuchigen Ringelgänse überwintern hauptsächlich im Bereich der Deutschen Bucht. Außerordentlich selten kommt auch die aus Nordwestkanada und Alaska oder Ostsibirien stammende schwarze Ringelgans (Branta bernica nigricans) in Europa an. Die Ringelgänse nisten in der hocharktischen Tundra und zählen zu den am weitesten nördlich sich fortpflanzenden Vögeln. Ihre Bestände haben in letzter Zeit dank Jagdeinschränkungen wieder zugenommen.

Steckbrief:
  • 56-63 cm
  • dunkelgrau, Halsseiten mit weißem Halbmond, Heck weiß
  • Jungvögel ohne Halsabzeichen, mit 2-3 weißen Flügelbinden
  • weich und rollend "rrot, rrot"
    Ringelgans im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl