Höckerschwan (Cygnus olor)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Die eleganten weißen Höckerschwäne sind bekannte Bewohner unserer Parkgewässer, Seen und Stauseen. Mit ihrem langen Hals erreichen sie auch Unterwasserpflanzen, die sie gelegentlich "gründelnd" herausholen. Dabei ist ihr Körper vornübergekippt und der Schwanz ragt aus dem Wasser, während sie mit den Füßen das Gleichgewicht halten.
Höckerschwäne verpaaren sich normalerweise lebenslang. Die Geschlechter sehen gleich aus, das Männchen ist jedoch oft kräftiger und hat einen stärker entwickelten Höcker auf dem Schnabel. Die Männchen führen heftige Kämpfe um ihr Brutrevier, manchmal sogar mit tödlichem Ausgang. Schwäne können sieben und mehr Junge führen. Diese sind anfänglich silbergrau bedunt und haben schließlich ein bräunliches Jugendkleid. Eine Ausnahme bildet die von Anfang an weiße Mutante immutabilis.
An der Küste häufiger, im Binnenland selten sind die schlankeren, langhalsigen Singschwäne (Gygnus cygnus) mit gelber Schnabelwurzel. Noch seltener trifft man auf die kleinen Zwergschwäne (Cygnus columbianus bewickii). Sie halten ihren Hals aufrechter als die Höckerschwäne.

Steckbrief:
  • 145 - l60 cm
  • weiß
  • orangeroter Schnabel mir schwarzem Höcker
  • gebogen gehaltener Hals
  • aggressives Zischen
  • deutliches Fluggeräusch
    Höckerschwan im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl