Heidelerche (Lullula arborea)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Die kleinen, unscheinbaren Lerchen halten sich meist in offenem Gelände am Boden auf oder steigen im Singflug hoch. Beim Laufen gibt ihnen die lange Kralle an der Hinterzehe festen Stand. Das bräunlich gestreifte Gefieder ist am Boden eine ausgezeichnete Tarnung. Die Heidelerche stimmt zwar in vielen Merkmalen mit der Feldlerche und anderen Verwandten überein, unterscheidet sich aber dadurch, daß sie Waldlichtungen, insbesondere Kiefernjungwuchs und Heideflächen, besiedelt. Sie setzt sich häufig auf kleine Bäumchen und startet von dort aus ihren Singflug. Am ausgeprägten Überaugenstreif unterscheidet man die Heidelerche von der Feldlerche. Es fehlt ihr auch deren kleiner Schopf am Hinterkopf. Den weiß-schwarzweißen mittleren Flügelrand sieht man dagegen nur aus der Nähe. Der wunderschöne Gesang der Heidelerche ertönt leider immer seltener, da sie mittlerweile eine Rarität geworden ist.

Steckbrief:
  • 14,5-16 cm
  • breitflügelig, kurzer Schwanz
  • weißlicher Überaugenstreif
  • schwarzweiße Zeichnung an der Flügelkante
  • Flugruf "tütlü-üit" weich flötend
    Heidelerche im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl