Eichelhäher (Garrulus glandarius)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Scheu, weil stark bejagt, aber weit verbreitet und häufig ist der bunte Eichelhäher, der insbesondere durch seine blauweißschwarzen Flügelrandfedern auffällt. Im Wald reagiert er auf Störungen durch lautes Rätschen. Sein Flug ist langsam mit unregelmäßigen Flügelschlägen, dabei zeigen sich die weißen Flügelfelder. Vom kräftigen Schnabel aus zieht sich ein breiter, schwarzer Streifen zur Kehlseite.
Eichelhäher bevorzugen Wälder und Parks. Im Herbst und Frühwinter ziehen sie manchmal in großer Zahl südwärts und suchen Städte und Dörfer auf - ein Zeichen, daß sich die Bestände in Nord- und Osteuropa zu stark vermehrt haben. Eichelhäher kommen auch an Futterstellen für Vögel und Wild. Sie betreiben "Vorratswirtschaft": Im Herbst verstecken sie Eicheln und Bucheckern an leicht auffindbaren Stellen. Dennoch werden viele Depots vergessen, mit dem Ergebnis, daß dort Bäume keimen. Eicheln tragen die Vögel zu mehreren in ihrer weiten Kehle.

Steckbrief:
  • 33-36 cm
  • unverkennbar: blau-weiß-schwarz am Flügel; blaßbraun oberseits
  • Stimme: laut rätschend
    Eichelhäher im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl