Brandseeschwalbe (Sterna sandvicensis)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Zur Brutzeit sind die großen, eleganten Seeschwalben mit dann schwarzer Kopfkappe, die am Hinterkopf gesträubt sein kann, dem schwarzen Schnabel mit gelber Spitze, den schwarzen Beinen sowie mit ihrem charakteristischen "kirrek"-Ruf unverkennbar. Im Ruhekleid wird die Kopfkappe schuppig und heller und die gelbe Schnabelspitze verschwindet fast. Bei Jungvögeln ist der Schnabel ganz schwarz. Brandseeschwalben kommen an vielen Stellen der europäischen Küsten vor, oft nur in geringer Zahl, an manchen Plätzen brüten sie zu Tausenden. Ende März bis Ende April kehren sie aus ihrem westafrikanischen Winterquartier zu den Brutplätzen zurück. Diese müssen für Bodenfeinde, wie Füchse oder Ratten, unzugänglich sein. Die jungen Brandseeschwalben werden hauptsächlich mit Sandaalen gefüttert und daher finden sich größere Brutkolonien nur in der Nähe reicher Sandaalen-Vorkommen. Brandseeschwalben sind Stoßtaucher. Die flüggen Jungen folgen den Eltern noch wochenlang und betteln um Futter.

Steckbrief:
  • 40-45 cm
  • blassgrau und weiß, schwarze Kopfkappe mit kurzer Haube
  • Schnabel schlank und schwarz mit gelber Spitze
  • krächzend "kirrek"
    Brandseeschwalbe im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl