Brandgans (Tadorna tadorna)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Die schwarzweißbunte Brandente oder Brandgans ist leicht zu bestimmen. Auch die Geschlechter lassen sich gut am roten Schnabelhöcker des Männchens unterscheiden. Die oberseits graubraunen, unterseits verwaschenen weißen Jungvögel erkennt man am besten im Flug am den großen, weißen Flügelflächen. Im Ruhekleid wird der Kopf des adulten Männchens brauner, das Brustband ist mit Flecken durchsetzt und der Shnabelhöcker schwindet. Die Dunenjungen sind kontrastreich schwarzweiß gezeichnet und bilden unter Führung einiger erwachsener Vögel regelrechte "Kindergärten".
Brandenten sind Höhlenbrüter, aber bei der Brutplatzwahl nicht besonders wählerisch. Gerne ziehen sie in Kaninchenbaue ein, nutzen zum Brüten aber auch alte Scheunen, Strohballen oder Anhäufungen von Treibholz. Zunehmend häufiger brüten sie auch an Binnengewässern. Zum Mausern sammeln sie sich im Bereich der südlichen Nordsee zu Zehntausenden im Juli und August. Kleinmuscheln, Kleinkrebse und Insekten sowie Wasserpflanzen bilden ihre Nahrung.

Steckbrief:
  • Männchen: 60-70 cm, Weibchen etwa 10 cm kleiner
  • adult: schwarzweiß mit braunem Brustband
  • Männchen: mit großem roten Schnabelhöcker
  • Weibchen: "gagagaga"; Männchen: höher Pfeifton "tja-tju-tju"
    Brandgans im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl