Amsel (Turdus merula)
am Altmühlsee bei Gunzenhausen im neuen Fränkischen Seenland


Eine der bekanntesten und häufigsten Vogelarten in Gärten und Parkanlagen. Die Männchen bleiben das ganze Jahr über im Gebiet, während ein Teil der Weibchen in den Mittelmeerraum zum Überwintern zieht. Oft sieht man die Vögel auf kurzen Rasenflächen nach Regenwürmern und großen Insekten suchen. Die bräunlich dunklen Weibchen und die Jungen sind im Gebüsch, am Erdboden und in Laubstreu perfekt getarnt, besser als die schwarzen Männchen mit ihren leuchtend gelben Schnäbeln und Augenringen. Wie andere Drosselvögel verbringen die Amseln viel Zeit damit am Boden nach Nahrung zu scharren, vornehmlich in der Laubstreu, sie schätzen jedoch auch Beeren und Früchte.
Bei Störung fliegen sie mit lautem "tschack" und schrillem Gekreisch ins nächste Gebüsch. Ihr Gesang, den man vom Januar bis in den Sommer hinein hören kann, ist wohltönend und abwechslungsreich.
Die Siedlungsdichte der Amsel, die noch bis vor gut 100 Jahren ein scheuer und ziemlich seltener Waldvogel war, ist vor allem in Gärten und Parkanlagen sehr hoch. Man bezeichnet sie als Kulturfolger.

Steckbrief:
  • 24-25 cm
  • Männchen: schwarz mit gelbem Schnabel und Augenring
  • Weibchen: dunkelbraun
  • Rufe: "tschak, tschack" und "tsiiie"
  • Gesang: wohltönendes Flöten
    Amsel im Altmühltal bei Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl