Landwirtschaftlicher Lehrpfad
in Gunzenhausen / Unterhambach im Neuen Fränkischen Seenland
Den Anfang macht die wilde Sau
Wir Menschen sind mit den Schweinen seit über 7000 Jahren verbunden. Irgendwann war es unseren Vorfahren wohl zu dumm, ewig durch die Wälder zu streifen, um Wildschweine zu jagen. Sie fingen sich einige Frischlinge und lernten, mit ihnen umzugehen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das "häusliche Wildschwein" zum "wilden Hausschwein". Schließlich wurde es zum heutigen "häuslichen Hausschwein" weitergezüchtet.
Unsere Vorfahren trafen eine gute Entscheidung. Die fruchtbaren, grunzenden Geschöpfe liefern schmackhaftes Fleisch. Jeder Deutsche ißt hiervon ca. 40 kg im Jahr. Da Schönheitsvorstellungen und Geschmäcker verschieden sind, züchteten viele Regionen eigene Schweine. Weltweit gibt es über 800 Millionen Tiere in 100 Rassen. Unsere heutigen Schweine stammen vor allem von vier Rassen ab. Das großgewachsene Deutsche Edelschwein hat weiße Borsten und Stehohren. Im Gegensatz dazu besitzt die Deutsche Landrasse Schlappohren, ebenso die etwas kleiner Belgische Landrasse. Besonders viel Fleisch haben die schwarz gefleckten, aus Frankreich stammenden Petrans. Kreuzungen vereinen viele Vorzüge. Sie sind z. B. gesund, robust und liefern gutes, nicht zu fettes oder mageres Fleisch.
Für
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Zuletzt aktualisiert am 29.04.2012 von Bernhard Steibl