Landwirtschaftlicher Lehrpfad

in Gunzenhausen / Unterhambach im Neuen Fränkischen Seenland



Gut geheut ist halb gemolken

Lehrpfad in Gunzenhausen im neuen fränkischen Seenland Ohne Heu keine Milch und kein Rindfleisch! Von Mai bis Juni mähen die Bauern ihre Wiesen - meist noch einmal im August. Sie wenden das geschnittene Gras mehrfach und lassen diese "Mahd" einige Tage von der Sonne trocknen. So entsteht Heu.


Das Heuen ist stets eine spannende Angelegenheit. Wenn es regnet, kann die Mahd nicht ausreichend trocknen. Wichtige Nährstoffe gehen verloren, das Heu ist minderwertig. Die Rinder müßten auf die Erinnerung des Sommers verzichten.


Heu ist eine beliebte Wintermahlzeit und wichtig für eine gesunde Ernährung. Es lockert den gemischten Futterbrei im Pansen auf und regt die Tiere zum Wiederkäuen an. Der entstehende Speichel ist notwendig für die Verdauung. Täglich sollte eine Tier mindestens 3-5 kg Heu bekommen.


Besonders beliebt ist die Grassilage. Hierbei wird das frische Gras (meist der erste Schritt) unter Luftabschluß von natürlichen Milchsäurebakterien vergoren. Dieses "Sauerkraut für Rinder" hält sich gut und ist besonders nahrhaft. Deshalb silieren die Landwirte auch andere Pflanzen wie z.B. Mais oder die Blätter von Zuckerrüben.



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Zuletzt aktualisiert am 29.04.2012 von Bernhard Steibl