Waldlehrpfad "Auwäldchen"

in Eichstätt im Naturpark Altmühltal



Waldränder

Schmetterling in Eichstätt im Altmühltal Naturnahe Waldränder sind stufig aufgebaut und bilden den Übergang vom Wald zum Freiland. Sie bestehen - von außen her gesehen - aus dem Waldsaum, dem Waldmantel und dem Waldtrauf.


Waldränder sind als naturnahe Vernetzungslinien äußerst wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insekten, Vögel sowie Kleinsäuger und stellen insbesondere Nahrungs-, Nist-, Rückzugs- und Überwinterungsplätze dar. Darüber hinaus schützen sie den Waldboden vor Erosion, vor starker Sonneneinstrahlung und vor austrocknenden Winden. Sie erhöhen die Stabilität der Wälder gegen Gefährdung, wie z. B. Sturm und beeinflussen das umgebende Kleinklima.


Die Pflanzenwelt der Waldränder wird von einer artenreichen Baum,- Strauch- und Krautschicht geprägt: hier wuchert z. B. die Schlehe neben der Vogelbeere, der Weißdorn wächst mit der Hainbuche, Bergahorn, Feldahorn und Esche vergesellschaften sich mit der Sommerlinde, der Holunderbaum steht schützend über Gräsern, Kräutern, Stauden und Büschen. Mit den blühenden Sträuchern im Frühling sowie der Farbenpracht und den Früchten im Herbst beleben die Waldränder zu jeder Jahreszeit das Landschaftsbild.



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Zuletzt aktualisiert am 03.12.2011 von Bernhard Steibl