Waldlehrpfad "Auwäldchen"
in Eichstätt im Naturpark Altmühltal
Die Rotbuche (Fagus silvatica) 
Die Rotbuche gilt als die "Mutter des Waldes". Mit ihrem reichen Laubabfall und ihrer intensiven Durchwurzelung ist sie eine besonders bodenverbessernde und bestandspflegliche Baumart.
Sie ist der verbreitetste heimische Laubbaum. Im Freistand wächst sie sich zum weitausladenden, breitkronigen Solitär aus und kann durchschnittlich 300 Jahre alt werden. Die bekannteste Buche im Eichstätter Land ist die "Bavariabuche" bei Pondorf mit einem Alter von rund 800 Jahren.
Die Rotbuche ist leicht an ihrem glatten, grauen Stamm und an den spitzeiförmigen Blättern mit welligem Rand zu erkennen. Die Früchte, die sog. "Bucheckern", sind eine beliebte Nahrung für Nagetiere und Vögel.
Das rötlichweiße, harte Holz ist heute wieder begehrt im Innen- und Möbelbau.
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Zuletzt aktualisiert am 03.12.2011 von Bernhard Steibl