Waldlehrpfad "Auwäldchen"
in Eichstätt im Naturpark Altmühltal


Der Kuckuck (Cuculus canorus)
Jeder kennt ihn, weil er seinen eigenen Namen ruft, eine Terz im Tonabstand. Sein Rufen markiert den Frühlingsbeginn. Das Aussehen des Zugvogels ähnelt dem eines spitzflügeligen Sperbers, bläulich gebändert mit geradem Schnabel. Er gehört zu den insektenfressenden Vögeln, verspeist Schmetterlinge, Kerfen und gelegentlich auch Beeren.

Kuckucke sind Brutschmarotzer und legen ihre Eier in die Nester anderer Vögel, wie z. B. der Amsel, Drossel und dem Rotkehlchen, die sie ausbrüten und als Jungkuckucke aufziehen.

Kuckuckseier sind in Färbung und Zeichnung oft denen der bevorzugten Wirtsvögel ähnlich und haben meist eine kürzere Entwicklungsdauer. Jungkuckucke wachsen schneller als die Wirtsvogeljungen heran, verdrängen sie bzw. werfen sie aus dem Nest.
 
    Kuckuck in Eichstätt im Altmühltal

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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl