Waldlehrpfad "Auwäldchen"
in Eichstätt im Naturpark Altmühltal
Die Fichte (Picea abies) 
Von Natur aus ist die Fichte ein Baum der Hochebenen und Gebirge. Hier ist sie ein Gast, jedoch durch die Forstwirtschaft weit verbreitet Wegen ihrer Schnellwüchsigkeit ist sie ein wichtiger Lieferant von Nutzholz und wird somit als der "Brotbaum" der Waldbesitzer bezeichnet.
Die Fichte wird bis 50 m hoch, hat eine spitze Krone und eine flache, tellerförmige, weitstreichende Bewurzelung. Sie liebt frischen Boden:, erträgt Schatten, ist empfindlich gegen Hitze sowie Dürre und wird leicht vom Sturm geworfen. Ihre Rinde ist anfangs glatt und rötlichbraun, später graubraun mit Borkenschuppen. Im Unterschied zur Tanne hängen ihre Zapfen herab und fallen als Ganzes ab.
Die mächtigste Fichte im Eichstätter Land war die "Affentalfichte" nahe dem Affentalhaus mit 50 m Höhe und 5,90 m Stammumfang. Sie wurde 1912 gefällt und brachte 55 Ster Brennholz.
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Zuletzt aktualisiert am 03.12.2011 von Bernhard Steibl