| Die Eiche (Quercus spec.) Die Eiche leiht der Stadt Eichstätt ihren Namen und prägt als mächtiger "Eichenbaum" seit 1305 das Stadtwappen. Heute beheimatet der Eichstätter Wald noch knapp 4 % Eichenbäume. Im "Auwäldchen" begegnen wir Stiel- und Traubeneichen mit ihren typisch gelappten Blättern und der eiförmigen Frucht, der Eichel. Die Stieleiche (Quercus robur) ist eine tiefwurzelnde "Lichtbaumart" und bevorzugt tiefgründige, grundwassernahe Böden. Ihre Blätter sind an der Basis "geöhrt", die Früchte sitzen an einem langen Stiel. Die Traubeneiche (Quercus petraea) bevorzugt trockenere, steinige Böden, meidet nasse Standorte und ist an dem kurzgestielten Fruchtstand zu erkennen. Das Eichenholz ist äußerst witterungsbeständig und ein wertvolles Nutzholz. In historischer Zeit war die Eiche der "Mastbaum" für Wildschweine und das Edelwild. |
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