Waldlehrpfad "Auwäldchen"
in Eichstätt im Naturpark Altmühltal
Die Ahorne (Acer spec.)
Der Ahorn ist ein beliebter Park- und Alleebaum, dessen Blätter im Herbst die buntesten Farben annehmen. Seine charakteristischen Flugfrüchte (Doppelnuß mit
Flügeln) können durch den Wind weit verstreut werden und somit vielerorts als junger Ahornkeimling Fuß fassen. Man kann sich die Frucht auch auf die Nase stecken, daher der Name "Nasenzwicker".
Der Bergahorn (Acer pseudoplatanus) liebt kühl feuchte Luft und frischen, tiefgründigen wie auch kalkhaltigen Boden. Am Nordhang im Auwäldchen ist er weit verbreitet. Typisch ist die graubraune Borke, von der sich kleine Schuppen ablösen sowie die fünflappigen, grob gesägten Blätter, die im Herbst goldgelb leuchten. Der Baum mit seiner breit gewölbten Krone kann Höhen über 30 m und ein Alter von 500 Jahren erreichen. Sein Holz ist nicht nur wertvolles Nutzholz, sondern wird auch gerne für den Bau von Musikinstrumenten verwendet.
Der Spitzahorn (Acer platanoides) stellt geringere Standortansprüche als der Bergahorn und kommt im Eichstätter Wald ebenso häufig vor. Seine schwärzliche Borke ist längsrissig, nicht abschuppend. Er hat zugespitzte Blattlappen und sehr dekorative Blüten, die reichlich Nahrung für Insekten bieten. Im Herbst "brennt" seine Baumkrone feuerrot.
Der Feldahorn (Acer campestre) liebt sandig-lehmige Kalkböden und kommt meist nur strauchartig vor. Er besitzt relativ kleine, drei- bis fünflappige Blätter, die sich im Herbst gelb bis rostbraun färben. Er ist häufig in Waldrandbereichen und Hecken anzutreffen.
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Zuletzt aktualisiert am 31.07.2006 von Bernhard Steibl