Naturerlebnispfad "Geländer"![]() |
Das Schwarzwildgatter Hier können Sie sich als "Wildschweinforscher" betätigen! In dem Gatter befinden sich weibliche Tiere (Bachen), und männliche Tiere (Keiler) und Jungtiere (Frischlinge). Versuchen Sie doch einmal, ob Sie Bachen, Keiler und Frischlinge entdecken und voneinander unterscheiden können. Die kleinen, anfangs noch gestreiften Frischlinge lassen sich leicht herausfinden. Wo Frischlinge sind, ist auch die Bache nicht weit entfernt. Die Keiler sind daran zu erkennen, Daß sie meist größer und kräftiger als Bachen sind. Außerdem haben Sie große Eckzähne, deren Enden als weiße Spitzen links und rechts des Rüssels herausschauen. Wildschweine sind seit langer Zeit in den großen Waldgebieten der Juralandschaft heimisch.. Bei Förstern sind sie im Wald gern gesehen, weil sie im lockeren Waldboden nach Insektenlarven, Früchten, Pilzen und Wurzeln suchen. Dabei wühlen sie den Boden auf und fördern dadurch die natürliche Ansamung der Waldbäume. |
| Waldstille Auch der Wald ist ein Ort der ansoluten Stille. Aber wir empfinden seine Geräuche als beruhigend und entspannend. Der Wald schützt uns auch vor dem Lärm der Umwelt. Er bildet einen natürlichen Schallschutz, durch den der Lärm abgemildert wird. Die Verkehrsgeräusche der nahen Straße werden hier nur gedämpft wahrgenommen. Setzen Sie sich auf diese Bank und schließen Sie die Augen. Achten Sie auf alle Geräusche, die Sie hören, und versuchen Sie, deren Herkunft zu erkennen. |
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Lebensraum Wald Der Wald ist Lebensraum für eine große Zahl von Pflanzen und Tieren. In stufigen Mischbeständen ist die Artenvielfalt besonders groß. Hier sehen Sie einen solchen Mischbestand aus Laub- und Nadelbäumen. Die verschiedenen Schichten sind deutlich zu erkennen. Der Wurzelraum der Bäume ihre bodenbedeckende Laub und Nadelstreu, die Krautschicht sowie der mehrschichtige Baumbestand beherbergen viele Tier- und Pflanzenarten. Hier tummeln sich Spinnen, Käfer, Vögel, Schmetterlinge, Pilze und Flechten. Testen Sie einmal Ihre Kenntnisse: Können Sie zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Tier oder eine Pflanze des Waldes nennen? |
| Doline Dolinen wie diese sind charakteristisch für die Karstlandschaft des Jura. Die trichterförmigen Vertiefungen können mit 10-20 m Durchmesser und 2-5 m Tiefe eine beachtliche Größe aufweisen. Durch die Verbindung mehrerer Dolinen bilden sich regelrechte Höhlensysteme. Die Hohlräume im Gestein entstehen durch Verwitterung. Das kohlensäurehaltige Niederschlagswasser kann den Kalk aus dem Juragestein herauslösen. Mit der Zeit entstehen dann Hohlräume und unterirdische Kanäle. Der Wald ist für die Trinkwasserqualität im Jura sehr wichtig. Der Waldboden filtert das Wasser und hält Schadstoffe zurück, bevor das Wasser im zerklüfteten Gestein versickert. |
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| Schlußwort Das Forstamt Eichstätt hofft, daß Ihnen der Walderlebnispfad gefallen hat. Wenn Sie nun nach Hause zurückkehren,werden Sie indirekt auch weiterhin mit dem Wald in Berührung sein: Sei es, daß Sie einen Bleistift spitzen, sich als Heimwerker betätigen, Zeitung lesen oder die Arme auf die Stuhllehne legen. Der Wald, durch den Sie der Erlebnispfad geführt hat, ist die Produktionsstätte für das Material, aus dem alle diese Produkte sind: das Holz. Die forstliche Pflege und Bewirtschaftung der Wälder ermöglichen es, diesen wertvollen, heimischen Rohstoff zur Verfügung zu stellen. Die Nutzung der Wälder ist gleichzeitig auch Vorraussetzung für ihre Erhaltung und Verbesserung ihrer Funktionsfähigkeit. Bäume und Boden werden Dich lehren, was Du von keinem Lehrmeister hörst" Bernhard von Clairvaux |
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