Waldlehrpfad am Arzberg
in Dietfurt / Töging im Naturpark Altmühltal
Eibe (Taxus baccata)
In Europa, Kleinasien bis Persien, Kaukasus und in Nordafrika vorkommend; nur gelegentlich größere Bestände bildend. Sie kann bis 20 m hoch werden und über 1.000 Jahre alt werden. Wächst sehr langsam.
In Mitteleuropa nur stellenweise in Laubwäldern bzw. Mischwäldern in kleinen Beständen vorkommend, sonst meist als Einzelbaum oder in kleinen Gruppen in Parks, Gärten, Friedhöfen anzutreffen. Oft als Hecke vorkommend, verträgt den Schnitt gut. Zahlreiche Zuchtformen werden gärtnerisch genutzt.
Bevorzugt frische bis feuchte, kalkhaltige Böden in Tieflagen und Mittelgebirgen; bildet tiefreichendes Wurzelsystem aus.
Blütezeit März bis Mai, die Beeren reifen im August bis Oktober. Der Samen keimt erst nach 1 bis 4 Jahren.
Alle Pflanzenteile enthalten das giftige Taxin, ausgenommen das rote Beerenfleisch. Die Beeren werden von Vögeln gefressen, die unverdaulichen Samen werden mit dem Kot ausgeschieden (Verbreitung)
Die Triebe bzw. Jungpflanzen werden vom Rehwild geäst.
Das gelblichweiße Holz mit rotbraunem Kern ist schwer, zäh und als Drechsler- und Schnitzholz sehr begehrt.
Wegen ihrer Seltenheit steht die Eibe unter Naturschutz.
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Zuletzt aktualisiert am 30.04.2012 von Bernhard Steibl