| Gefährungsursachen Mager- und Trockenrasen waren früher in Bayern weit verbreitete Lebensräume. Als einschürige Mähwiesen oder Schafweiden wurden sie seit Jahrhunderten naturschonend genutzt. Vor allem intensive Landbewirtschaftung mit Düngung und Umbruch, daneben Aufforstung, Bebauung und der Abbau von Kies und Sand führten zu einem raschen Rückgang. In jüngster Zeit bedroht zunehmend auch die Aufgabe der bisherigen extensiven Nutzung den Bestand. Sollen der charakteristische Zustand und der Artenreichtum der Mager- und Trockenrasen erhalten bleiben, müssen sie weiterhin naturschonend genutzt oder gepflegt werden. Ansonsten bewalden sich diese Flächen allmählich wieder. Die meisten der auf die typischen Standortverhältnisse angewiesenen Pflanzen- und Tierarten würden damit ihren Lebensraum verlieren. |
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