Wie orientieren sich Fledermäuse in der Nacht ? Fledermäuse fliegen schnell und sicher bei völliger Dunkelheit herum. Nicht nur, daß sie nirgendwo anstoßen, sie erbeuten im Flug sogar Insekten. Lange Zeit war unklar, wie diese kleinen Tiere es zustande bringen, sich in absoluter Dunkelheit zu orientieren. Deswegen wurden dieser Tiergruppe viele falsche Geschichten angedichtet. Erst im 20. Jhd. fanden Wissenschaftler heraus, daß sich diese lautlosen Jäger der Nacht nicht durch optische Sinne orientieren, sondern durch ihr Gehör. Fledermäuse verfügen über ein hochentwickeltes Ultraschall-Ortungssystem. Sie stoßen Ultraschallaute durch Mund oder Nase aus, diese prallen an einem Gegenstand ab und die Fledermaus analysiert das empfangene Echo und kann so genau feststellen, ob es sich um ein Insekt oder ein Hindernis handelt, Diese Laute sind für den Menschen nicht zu hören, da sie weit über dem hörbaren Bereich des Menschen liegen (20 bis 100 kHz). |
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in ihren Sommerquartieren, die je nach Art verschieden sein können. Einige leben auf dem Dachboden von Gebäuden, andere hinter Fensterläden, Hausverschalungen oder in Hohlblocksteinen, Manche Arten halten sich vermehrt in Baumhöhlen oder Nistkästen im Wald auf. Je nach ihren sommerlichen Vorlieben kann man unsere Fledermäuse grob in Haus- und in Waldfledermäuse unterteilen. Die Männchen sind im Sommer meist Einzelgänger und wechseln ihre Quartiere häufig (solche Quartiere nennt man Tagesquartiere). Die Weibchen hingegen bilden feste Kolonien zur Aufzucht ihrer Jungen, die Wochenstuben. Neigt sich das Jahr dem Ende zu, verlassen die Fledermäuse ihre Sommerquartiere und fliegen in ihre Winterquartiere, in denen sie ihren Winterschlaf halten, Als Quartiere dienen hierbei Höhlen, Felsenkeller, Bierkeller und Mauerspalten an Häusern. Die meisten Arten sind sehr ortstreu und wandern nur wenige Kilometer, einige hingegen legen Strecken von 1.000 km und mehr zurück, um in ihre Winterquartiere zu gelangen.
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